Foto: M. Fischer, KJS-Flensburg

Wer wir sind:
Die Kreisjägerschaft Flensburg ist ein eingetragener Verein.
In ihm sind ca. 1000 Jäger in 11 Hegeringen organisiert.
Er gehört dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein e. V. an.

Wozu wir da sind:
Die Kreisjägerschaft vertritt die Interessen der Jäger gegenüber dem Landesjagdverband. Sie vermittelt Veränderungen in den einschlägigen Gesetzen und jagdpolitische Informationen des Landesjagdverbandes an die Jäger. In Zusammenarbeit mit dem Landesjagdverband organisiert sie Seminare zu relevanten jagdlichen Themen.

Für welchen Bereich wir da sind:
Der Verantwortungsbereich der Kreisjägerschaft Flensburg Stadt und Land erstreckt sich von Kappeln in einem Bogen durch Angeln entlang der Küste über Flensburg bis in die Geest im Bereich Großenwiehe.

Welche Ziele die Jäger der Kreisjägerschaft verfolgen:
- Erhaltung eines gesunden und artenreichen heimischen Wildbestandes (Wildhege)
- Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen (Biotophege) und Berücksichtigung der Belange des Tierschutzes
- Vermeidung von Wildschäden in Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft
- Nachhaltige Nutzung und Regulierung der Wildbestände

   


   
   

Allgemeinverfügung der unteren Jagdbehörde des Kreises Schleswig-Flensburg zur Aufhebung
der Rehwildabschusspläne gem. § 106 Abs. 2 des Landesverwaltungsgesetzes Schleswig-Holstein

Zur Info und Beachtung:

Mit der Veröffentlichung der Änderung des Landesjagdgesetzes (LJagdG) entfällt die Vorlage der Rehwildabschusspläne bei den unteren Jagdbehörden.

Die Veröffentlichung erfolgt auf der Internetseite des Kreises Schleswig-Flensburg.
->
http://www.schleswig-flensburg.de/media/custom/146_11192_1.PDF?1468239065
Quelle:
www.schleswig-flensburg.de


Aktion Nistkastenbau in der Schule Kleinjörl

Beim Nistkastenbau
li. Initiator Hans Peter Nissen,
re. Klassenlehrerin Indra Albertsen

Foto: Jörg Thordsen KJS-Flensburg


Blau- und Kohlmeise brauchen Höhlen, um jetzt im Frühling für Nachwuchs zu sorgen. Auch
in diesem Jahr freuten sich die Viertklässler der Grundschule Kleinjörl auf den Nistkastenbau
am letzten Schultag vor den Osterferien. Jäger aus dem Jörler Raum hatten in Absprache mit
der Klassenlehrerin Indra Albertsen die Aktion organisiert. Nachdem die von den Kappelner
Werkstätten angefertigten Bausätze verteilt waren, unterstützten Hegeringleiter Anders
Andresen, der Jugendbeauftragte Klaus Messenkopf und Jäger aus den vier zugehörigen
Gemeinden Janneby, Jörl, Süderhackstedt und Sollerup die 19 Schüler/Innen beim
Zusammensetzen der Nistkästen. In kleinen Gruppen wurden die einzelnen Teile eifrig
angepasst und in voller Lautstärke erklang das Hämmern. Nicht jeder Nagel blieb gerade und
nicht jedes Teil richtig wurde eingesetzt. Aber letztendlich hatte jedes Schulkind einen
Nistkasten angefertigt und kann ihn, den Erklärungen von Initiator Hans Peter Nissen
entsprechend, an geeigneter Stelle aufhängen. Hoffentlich ziehen die Höhlenbrüter bald ein.

Schüler und Jäger mit den fertigen Nistkästen
li Klassenlehrerin Indra Albertsen
 - Foto: Jörg Thordsen, KJS-Flensburg


Text und Foto:
Jörg Thordsen, KJS-Flensburg


Lehrspaziergang der 3. Klasse der Grundschule Kleinjörl

Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse
Obere Reihe v. li: H. Caspersen, Schüler/Innen der 3. Klasse, T. Martinen, Hegeringleiter A. Andresen, H. P. Nissen, U. Fries 2. Reihe li. außen Dieter Timm, re. außen Grundschullehrerin Andrea Authorsen

Foto: Jörg Thordsen, KJS-Flensburg

Wie in jedem Jahr bieten Jäger aus den zugehörigen Gemeinden einen Lehrspaziergang für
die 3. Klasse der Grundschule Kleinjörl an, der auch bei den Schülern und Lehrkräften große
Akzeptanz findet. Kann das Erlebte doch spontan bei Bedarf den Unterricht unterstützen,
wie Klassenlehrerin Tanja Martinen betonte.
Und so begaben sich 22 Schüler und Schülerinnen am letzten Schultag vor den Osterferien
mit ihrer Klassenlehrerin und der Schulbegleiterin Andrea Authorsen unter Leitung von Hans
Peter Nissen auf Wanderschaft. Begleitet wurden sie vom Hegeringleiter des Hegering IX
Anders Andresen und den Jägern Hermann Caspersen, Ulrich Fries und Dieter Timm.
Unterwegs gab es viel zu sehen. Der Eingang zum Fuchsbau war ebenso interessant wie die
Stelle, an der ein Dachs nach Mäusen „gestochen“ hatte. Ein flüchtender Hase verließ schnell
seine Sasse und der Kiebitz stieß laute Warnsignale vor einer drohenden Gefahr aus. Auch
hatte ein Rehbock an einem Baum sein Gehörn gefegt.
Daneben galt es, heimische Pflanzen, Sträucher und Bäume zu bestimmen. Wie Hans Peter
Nissen erfreut feststellten konnte, zeigten viele Schüler durch ihre Fragen, dass sie über gute
Vorkenntnisse verfügten.
Natürlich durfte auch die Frühstückspause im kleinen Wald in Gravenstein nicht fehlen, der
allerdings durch den Sturm „Christian“ total zerstört wurde und nun wieder aufgeforstet
werden soll. Leider hat sich dort bereits die Kanadische Traubenkirsche wieder angesiedelt
und ausgebreitet, die in unseren Wäldern nicht gerne gesehen ist.

Text und Foto: Jörg Thordsen, KJS-Flensburg

Hundeführertreffen

Foto: R. Grothkopf, KJS-Flensburg


Traditionsgemäß am ersten Sonntag im Februar trafen sich am 07.02.2016 die Hundeführerinnen und Hundeführer aus der Kreisjägerschaft Flensburg auf dem DJV Schießstand in Bilschau mit ihren Vierbeinern und Ausbildern zum ersten Treffen für die Vorbereitung auf die verschiedenen Prüfungen. Es kamen insgesamt 12 Gespanne, um sich von Hundeobfrau Dörte Thomsen erste Informationen über die Gruppenverteilung und den Ablauf der Ausbildung zu holen. Ebenfalls war eine zukünftige Hundeführerin, die sich erst im nächsten Jahr einen Jagdhund zulegen möchte, zur Infogewinnung zugegen.

Vom Deutsch Drahthaar/Doberman Mix, gerade aus dem Tierheim „befreit“, über Weimaraner bis zum Terrier reichte die bunte Palette der zur Ausbildung avisierten Hunde.

Dörte Thomsen informierte über die bevorstehende Ausbildung mit den verschiedenen Prüfungszielen, den zeitlichen Prüfungsaufwand, die benötigte Ausstattung, den Ablauf der Prüfungen und den dazugehörigen Fächern, sowie dem Endziel, einen jagdtüchtigen Gebrauchshund heranzubilden. Hierzu allen ein kräftiges „Waidmannsheil“.

Rolf Grothkopf
Obmann für Öffentlichkeitsarbeit, KJS-Flensburg



Der Wilderei den Kampf angesagt


Informationsveranstaltung der KJS Flensburg am Mittwoch, 27.01.2016 in Freienwill

„Schüsse im Revier und keiner war draußen!“ oder „Schüsse in stockdunkler Nacht“, „Reste vom Aufbruch“, „Scheinwerferlicht am Ackerrand“, „Wiederholter Fahrzeugverkehr in der Feldmarkt“, „Hohe Fluchtdistanzen von Rehwild beim Auftauchen von Fahrzeugen“, über diese oder ähnliche Beobachtungen können viele Waidgenossen im Flensburger Umland berichten.

Zu einem Erfahrungsaustausch zu dieser Thematik und zur Verabredung von zukünftigen Verhaltensregeln trafen sich ca. 60 Jägerinnen und Jäger in Freienwill. Die Hegeringleiter Nis Petersen, Michael Hocke und Friedhart Rickertsen berichteten von Erfahrungen und brachten alle Anwesenden auf den aktuell vorhandenen Kenntnisstand.

Schlüssige Beweise für Wildereiaktivitäten lägen bisher noch nicht vor, diverse Beobachtungen in den verschiedenen Revieren, die Kenntnis über bestimmte Autokennzeichen und Wilbretverkäufe bestimmter Personen, die weder Jagdsschein noch WBK besitzen, lassen den Verdacht auf solche Aktivitäten jedoch konkret werden.

Da Ermittlungen auf eigene Faust tunlichst unterbleiben sollen sind alle aktiven Jägerinnen und Jäger aufgerufen, Beobachtungen und Feststellungen im Revier dem Jagdschutzbeauftagten der KJS Flensburg, Hans-Jürgen Thomsen, zugleich aktiver Polizeibeamter auf der PSt Kappeln, zeitnah zu melden, damit ein Lagebild erstellt und erforderliche Ermittlungen eingeleitet werden können.


Siehe hierzu auch Bericht in SHZ Flensburger Tageblatt vom 02.02.2016

Rolf Grothkopf
Obmann für Öffentlichkeitsarbeit, KJS-Flensburg













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letztes Update: 14.07.2016 - 18:01