Kreispokalsuche 2006

Gehorsam ist die erste Hundepflicht
Jagdhunde der Kreisjägerschaft Flensburg im Leistungsvergleich


Bei ihrer jährlichen Meisterschaft um den Kreispokal konnten die Hundeführer der Kreisjägerschaft (KJS) Flensburg Ende Oktober im Revier bei Medelby mit ihren Hunden zeigen, auf welchem Ausbildungsstand sich ihre Hunde befanden. Innerhalb ihrer Hegeringe (HR), regionale Untergliederungen der Kreisjägerschaft, hatten sie sich schon als Suchensieger durch eine Pokalsuche qualifiziert. Aus den 11 Hegeringen waren 11 Gespanne (Hundeführer/ Jagdhund) geschickt worden.
Das Gesetz fordert für die Jagdausübung den „brauchbaren“, also ausgebildeten, Hund. Die Ausbildung der Jagdhunde dient dem Zweck, den Jäger bei der Ausübung der Jagd zu unterstützen, indem sie geflüchtetes Wild aufspüren und erlegtes Wild apportieren b.z.w. dem Jäger den Fundort anzeigen. In der Regel hat ein Jagdhund seine Ausbildung nach 3 Jahren beendet, sie muss allerdings immer wieder aufgefrischt und gefestigt werden. Neben der Jagd werden die Hunde auch häufig auf der Suche nach Wild eingesetzt, das als Verkehrsunfallopfer verletzt geflüchtet ist. Durch die Pokalsuche der KJS Flensburg fand die Vorbereitung auf die Jagdsaison in einem Leistungsvergleich ihren Abschluss.
Bei den jagdnahen Aufgabe, die zu bewältigen waren, spielte der Gehorsam der Hunde die zentrale Rolle: Folgen einer Fährte, Durchschwimmen eines Teiches und Suche und Bringen einer Ente aus dem Schilf, Überwinden eines Hindernisses mit der Beute, Begleiten des Führers im schwierigen Gelände und stilles Verharren auf dem Platz trotz Lärm, Schüssen und anderer Störquellen. Volle Punktzahl gab es bei perfekter Ausführung der gestellten Aufgabe, insgesamt 160 Punkte, jedes Abweichen, Zögern oder sich ablenken lassen, jeder Ungehorsam kostete Punkte.
Der Vorsitzende der KJS Flensburg Peter Hahn überreichte dem Suchensieger Nicolai Magnussen (HR III) mit seiner Deutsch-Drahthaar-Hündin Elfie v. Lorenzenhof (160 Punkte) den Wanderpokal. Ihm folgten auf den Plätzen zwei und drei Katrin Roes (HR XI) mit der Kleinen Münsterländer-Hündin Quinti v. Schauenburger Wald (158) und Christian Hollensen (HR X) mit der Kleinen Münsterländer-Hündin Vicky v. Tress-See (152).
Die Kreishundeobfrau Waltraud Stoll freute sich über die große Teilnahme und das Ergebnis, lässt es doch auf eine sehr gute Basisarbeit der Hundeobleute in den Hegeringen schließen. (V.Gronau)

Bildergalerie Kreispokalsuche 2006

Kreispokalsuche am 13.11.2010 im Hegering VIII

Am Tag zuvor hatte es gegossen und gestürmt. Am 13. November 2010 in Großenwiehe bei der Kreispokalsuche lachte die Sonne vom Himmel. Nach einem gemütlichen Frühstück im Gasthof „Wiehekrug“ und der Richterbesprechung ging es in die Reviere Linnau und Riesbriek des Hegerings VIII.

Vertreten waren 12 Gespanne mit den Rassen DD, GM, KlM, W, MV und DK aus den 11 Hegeringen der KJS Flensburg. Die Aufgaben entsprachen der Jagdpraxis unserer Vorstehhunde am Wasser und im Feld, aber auch der Gehorsam wurde geprüft. Die Bewertung erfolgte in Fachrichtergruppen und stellte somit ein Höchstmaß an Gleichbehandlung sicher. Um zu vermeiden, dass die Bewertungsergebnisse wie in den vergangenen Jahren oft einen Punktegleichstand aufwiesen, konnten die Richter bis zu zwei Punkte mehr für eine hervorragende Arbeit vergeben.

Nach dem gemeinsamen Essen freute sich Kreishundeobfrau Waltraud Stoll über die Anwesenheit des Schatzmeisters der KJS, Sönke Mathias Jensen, und des Hegeringleiters Hans-Arthur Jensen. Sie bedankte sich bei Dörte Thomsen für die örtliche Organisation und bei den Revierführern.

Suchensieger wurde Nikolai Magnussen aus dem Hegering III mit seinem fast zweijährigen DD-Rüden Boss, gefolgt von Werner Roes aus dem Hegering XI mit seiner KlM Hündin Tessa, die bereits 10 Jahre alt ist und somit der älteste Hund dieser Suche war. Die Vielfalt der Hunde in Rasse und Alter machte diese Suche besonders interessant. Bei guter Stimmung klang ein schöner Tag mit erfreulichen Ergebnissen aus. Der Hegering X hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, die Kreispokalsuche 2011 auszurichten.

Bildergalerie Kreispokalsuche 2010

Ergebnis Kreispokalsuche am 13.11.2010

Platz  Punkte   Führer - HR   Hund  Rasse  Geschlecht  Wurfdateum 
1.  162  Nikolai Magnussen - HR III   Boss II vom Liether Moor   DD  21.12.08 
2.  161  Werner Roes - HR XI   Quinty v. Schauenburger Land (Tessa)  KlM  13.04.00 
3.  159  Mark Bardtke - HR IX   Arkon v. Rimmelsberg  29.11.06 
4.  158  Martin Hann - HR XI   Daras v. Viöler Land  KlM  14.03.08 
5.  156  Frank Bock - HR VIII   Honvéd v. Kisspuszta  MV  17.04.07 
6.  155  Winfried Isfort - HR III   Vella vom Ostetal (Fina)   DD  13.07.09 
7.  146  Erdmann Kuhrt - HR X   Heiko vom Westermoor  DK  17.04.06 
8.  144  Peter Hansen - HR IX   Aron vom Westermoor  GM  25.05.04 
9.  140  Paul Thran - HR X   Anka v. Treßsee  KlM  21.01.06 
10.  139  Nils-Jakob Otzen - HR IV   Adda v. Klein-Meere  DD  13.02.01 
11.  135  Volker Petersen - HR VIII   Gritt von der Lichten Tanne  DD  14.04.06 
12.  128  Heiner Hinrichsen - HR V   Anka v.d. Borkesheide  GM  28.02.09 

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Waltraud Stoll (KJS-Flensburg)




Hegeringspokalsuche HGR III - 2010

Am 17.10.2010 fand die Hegeringspokalsuche im Hegering 3 statt.

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Die Ausbildungssaison hat begonnen:

Hundeführer trafen sich in Bilschau

Zur Einweisung in die im Jahr 2010 durchzuführenden Hundeführerlehrgänge hatte die Ob-Frau für das Hundewesen Waltraud Stoll interessierte Jagdhundbesitzer zum 07.02.2010 in den Schießstand Bilschau eingeladen. Waltraud Stoll nannte die einzelnen Prüfungen, deren Bestehen durch die Teilnahme an der Ausbildung erreicht werden sollte: VJP, HZP, VGP.
Der „brauchbare Hund“ im Sinne des Landesjagdgesetzes sei das Ziel.
Bei der Schilderung einzelner Prüfungsteile wies sie besonders auf die Wichtigkeit hin, den Hund zum Gehorsam zu erziehen.
Für die Durchführung der Ausbildung werden sich die Hundeführer in den einzelnen Gruppen einmal wöchentlich treffen, wobei Waltraud Stoll davon ausgeht, dass jeder Hundeführer sich täglich mit seinem Hund entsprechend beschäftigt. Im Frühjahr wird die Jugendsuche stattfinden, im Herbst die Herbstzuchtprüfung.
Während die soeben Ausbilder die Gruppeneinteilung vornahmen, sammelten sich die Hundeführer mit ihren Hunden auf dem Schießstand. Hier war Gelegenheit, im großen Kreis die jeweiligen Gespanne kennen zu lernen und auch zu überprüfen, wie der eigene Hund auf die anderen reagiert, bzw. wie es um seinen Gehorsam bestellt ist. Peter Schrum gab dabei einige Tipps und Ratschläge.
Zum Abschluss gab Waltraud Stoll die Einteilung der einzelnen Gespanne auf die Gruppen und ihre Ausbilder bekannt und wünschte allen einen guten Ausbildungserfolg.

Insgesamt haben sich 27 Hundeführer mit ihren Hunden zur Ausbildung angemeldet.

V. Gronau (KJS-Flensburg)

Kreispokalsuche 2009 mit sehr gutem Ergebnis


Zur diesjährigen Kreispokalsuche am 08.11.2009 hatten sich die Teilnehmer zu einem gemeinsamen Frühstück sowie der Vorbesprechung und Gruppeneinteilung im Gasthaus „Spieskamer“ in Hasselberg bei Kappeln eingefunden. Bei trübem, aber trockenem Wetter begann anschließend in der näheren Umgebung die Suche. Dieser Prüfung waren in einzelnen Hegeringen örtliche Prüfungen voraus gegangen. Aus den elf Hegeringen hatten sich fünfzehn Gespanne angemeldet. Die Prüfung bestand aus den bekannten Disziplinen: Schleppe, Verlorensuche von Wild über Hindernis, Wasserarbeit auf die Ente, Gehorsam und Verhalten auf dem Stand.
Die Vorbereitung der Kreispokalsuche lag in der Hand von Dirk v. Stephani vom Hegering I, die Suchenleitung hatte die Hunde-Obfrau Waltraud Stoll.

Nach einem anstrengenden Tag stand folgendes Ergebnis fest:
1. 160 Punkte Frank Bock, Lüngerau, HR VIII mit Hornvèd v. Kisspuszta (Magyar Viszla)
2. 159 Punkte Martin Hann, Weesby, HR XI mit Daras v. Viöler Land (KlM)
3. 159 Punkte Nikolai Magnussen, Steinberg, HR III mit Elfie v. Lorenzenhof (DD)*
* wg. des höheren Alters 3. Platz

Waltraud Stoll ließ zum Abschluss der Kreispokalsuche den Ablauf eines ereignisreichen Tages Revue passieren. Sie dankte den Jagdpächtern für das Bereitstellen der Reviere, den Richtern für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit und Dirk v. Stephani und seinen Helfern für die gute Vorbereitung. Sie freute sich besonders über die große Leistungsdichte, die diese Kreispokalsuche gezeigt hat: bei möglichen 160 Punkten erreichten zehn Gespanne 150 Punkte und mehr.
Aus der Hand des 1. Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Peter Hahn erhielt der Suchen-Sieger Frank Bock den verdienten Kreispokal.

Mit einem gemeinsamen Essen klang der Tag aus.
(Text: Volkmar Gronau, Foto: W. v.d. Loo )

Ergebnis der Kreispokalsuche 2009

1.  160 P.  Frank Bock Lüngerau Hegering VIII   Hornvéd v. Kisspuszta Magyar Viszla  
2.  159 P.  Martin Hann Hegering XI Weesby   Daras v. Viöler Land KlM  
3.  159 P.  Nikolai Magnussen Hegering III Steinberg   Elfie v. Lorenzenhof DD  
4.  157 P  Katrin Roes Hegering XI Holt   Kallisto v. Schützenknapp KlM  
5.  157 P.  Mark Bardtke Hegering IX   Arkon v. Rimmelsberg W  
6.  156 P.  Asmus Thomsen Hegering I   Karry v. Griebensee KlM  
7.  154 P.  Martin Henningsen Hegering V   Berle v. Garmhauser Hof GM  
8.  154 P.  Thies Suder Hegering II   Cora v. Haffgrund DD  
9.  151 P.  Rolf Hartmeyer Hegering IX   Aik v. Graven Stein PP  
10.  150 P.  Thomas Lorenzen Hegering X   Cyla II v.d. Würth DK  
11.  147 P.  Thorsten Rink Hegering VI   Primus v. Drebenholt KlM  
12.  146 P.  Erdmann Kurt Hegering X   Heiko v. Westermoor DK  
13.  130 P.  Claus-Peter Petersen Hegering IV   Zaro v. Treßsee KlM  
14.  130 P.  Wilfried Christiansen Hegering III   Darling v.d. Pastorenwiese IRS  
15.  104 P.  Gerd Weilkiens Hegering VIII   Cira v. Bockhöft DK  

Bilderbogen Kreispokalsuche 2008

Bildergalerie Kreispokalsuche 2009

(Fotos: W. Stoll)


Fortbildung der Hundeausbilder/ Hundeobleute der KJS Flensburg

Einen Einblick in das Ausdrucks- und Lernverhalten von Hunden bot die Fachtierärztin für Verhaltenskunde Simone Nommensen aus Kleinquern den Hundeobleuten und Hundeausbildern der KJS Flensburg auf zwei Veranstaltungen.

Sehr gut aufbereitet stellte Frau Nommensen dar, welche Befindlichkeiten Hunde über Körpersprache und Mimik unter Artgenossen und gegenüber dem Menschen ausdrücken.
Wer seinen Hund versteht, kann seine Reaktionen, besonders während der Ausbildung, besser beurteilen, problematische Situationen vermeiden und seinen Hund optimal unterstützen.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Hunde Erfahrungen verarbeiten, also lernen.
Angefangen mit der Reizaufnahme über Nase, Augen, Ohren etc., Wege der Weiterleitung zum Gehirn bis zu Arten der Verarbeitung der Informationen in unterschiedlichen Hirnregionen vermittelte Frau Nommensen die theoretischen Grundlagen des Lernverhaltens.

Kennnisse über Formen des Lernens (z.B. Assoziation, Shaping etc.) und Beachtung wichtiger Grundregeln (Einhaltung der Verknüpfungszeiten von maximal 3 Sekunden) sind nötig, um die Ausbildung unserer Jagdhelfer zu optimieren und Fehler (z.B. Entwicklung von Misstrauen oder Schussscheue) zu vermeiden.

Frau Nommensen ist es gelungen, uns die Notwendigkeit verhaltensbiologischer Kenntnisse für die Erziehung und Ausbildung von Hunden aufzuzeigen.
Sie hat sich bereit erklärt in Absprache mit den Ausbildungsgruppen auch in der Praxis bei Problemen Hilfestellung zu leisten.

Unser Dank gilt der KJS-Flensburg, die uns zwei interessante und spannende Fortbildungsveranstaltungen ermöglicht hat.

Wir wünschen uns weitere Veranstaltungen dieser Art, um die erworbenen theoretischen Kenntnisse in die praktische, jagdliche Hundearbeit zu integrieren. Unter Berücksichtigung verhaltensbiologischer Kenntnisse beim Einarbeiten der einzelnen Fächer könnten die Hunde effektiv und optimal auf Prüfungen und die jagdliche Praxis vorbereitet und Fehler im Vorfeld vermieden werden.

Waltraud Stoll
Hundeobfrau KJS-Flensburg

Carsten Christiansen
Hundeobmann HR V



Die Ausbildungssaison 2009 hat begonnen:

Hundeführer treffen sich in Bilschau

Zur Einweisung in die im Jahr 2009 durchzuführenden Hundeführerlehrgänge hatte die Obfrau für das Hundewesen Waltraud Stoll interessierte Jagdhundebesitzer zum 01.02.2009 in den Schießstand Bilschau eingeladen. Insgesamt 36 Personen waren der Einladung gefolgt, 28 Hunde sollten zur Ausbildung angemeldet werden. Waltraud Stoll nannte die einzelnen Prüfungen, deren Bestehen durch die Teilnahme an der Ausbildung erreicht werden sollte: VJP, HZP, VGP.
Der „brauchbare Hund“ im Sinne des Landesjagdgesetzes sei das Ziel.
Bei der Schilderung einzelner Prüfungsteile wies sie besonders auf die Wichtigkeit hin, den Hund zum Gehorsam zu erziehen. Die Modalitäten der Arbeit auf der Duftspur der wildstämmigen, flugfähigen Stockente seien noch in Bearbeitung.
Für die Durchführung der Ausbildung werden sich die Hundeführer in den einzelnen Gruppen einmal wöchentlich treffen, wobei Waltraud Stoll davon ausgeht, dass jeder Hundeführer sich täglich mit seinem Hund entsprechend beschäftigt. Im Monat April wird die Jugendsuche stattfinden, im September die Herbstzuchtprüfung.
Im Anschluss stellte sie die Ausbilder vor:
Dirk von Stephani, Carsten Christiansen, Hans-Heinrich Petersen, Margitta Thamm, Peter Schrum, Christian Hollensen und Edwin Genske.
Während die Ausbilder die Gruppeneinteilung auf dem Papier vornahmen, sammelten sich die Hundeführer mit ihren Hunden auf dem Schießstand. Hier war Gelegenheit, im großen Kreis die jeweiligen Gespanne kennen zu lernen und auch zu überprüfen, wie der eigene Hund auf die anderen reagiert, bzw. wie es um seinen Gehorsam bestellt ist. Peter Schrum gab dabei einige Tips und Ratschläge.
Zum Abschluss gab Waltraud Stoll die Einteilung der einzelnen Gespanne auf die Gruppen und ihre Ausbilder bekannt und wünschte allen einen guten Ausbildungserfolg.

Insgesamt befinden sich damit in der Kreisjägerschaft 49 Hunde in der Ausbildung für die vier verschiedenen Brauchbarkeiten die in Schleswig-Holstein für den praktischen Jagdbetrieb verlangt werden.

(Text/Foto: V.Gronau/W. Stoll - KJS-Flensburg)

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Leistungsstarke Jagdhunde bei Kreispokalsuche 2008

Jerrisbek mit viel Wasser und starker Strömung als schwierige Herausforderung

Sie waren als Sieger aus den Wettbewerben auf der lokalen Ebene der Hegeringe hervorgegangen. Nun trafen neun Jagdhunde mit ihren Führern zur „Kreispokalsuche“ der Kreisjägerschaft Flensburg aufeinander.
Den Pokal gewann am Ende Rolf Hartmeyer aus Eggebek mit dem Pudelpointer-Rüden „Ayk vom Graven Stein“. Dieses Gespann erreichte ohne jeden Abzug den Höchstwert von 160 Punkten. Nur um fünf Zähler darunter lag Asmus Thomsen aus Stoltebüll mit der Kleiner-Münsterländer-Hündin „Carry vom Griebensee“. Auf 154 Punkte und Platz drei kamen Frank Bock aus Linnau und sein ungarischer Kurzhaarrüde „Honved von Kisspuszta“.
Vorausgegangen war eine Prüfung, bei der die Hunde und ihre Führer in sechs Disziplinen die gesamte Bandbreite ihres Könnens, wie es in der jagdlichen Praxis gefordert ist, zeigen mussten. In drei Gruppen wurde dabei Gehorsam und Führigkeit der Hunde und die Qualität, mit der sie die einzelnen Aufgaben erledigten, von je drei Richtern bewertet. So galt es, ein Ente im Schilfwasser aufzuspüren und zu bringen und ebenso ein Kaninchen nach Ausarbeiten einer 300 Meter langen Schleppspur. Als besondere Herausforderung erwies sich die „Verlorensuche über ein Hindernis“. Das war in diesem Fall die aufgrund starker Regenfälle viel Wasser führende und schnell fließende Jerrisbek. Am anderen Ufer musste eine Ente gefunden und dann apportiert werden. Hier gab es einige Abzüge.
Geleitet wurde die Suche von Kreishundeobfrau Waltraud Stoll aus Quern. Bei der Siegerehrung im Westerkrug in Wanderup dankte sie nicht nur Hundeobmann Heinrich Koch aus Janneby vom örtlichen Hegering IX für die organisatorische Vorbereitung, sondern ausdrücklich auch den beteiligten Jagdpächtern für ihr Einverständnis zur Nutzung der Reviere. Insgesamt habe sich wieder einmal die alte Erkenntnis bestätigt, dass nicht die Qualität von Hund oder Führer ausschlaggebend sei, sondern die des Gespanns. Es müsse viel Zeit und Übungsaufwand investiert werden, um dabei ein hohes Niveau zu erreichen. Dieses hätten die erbrachten Leistungen in überzeugender Weise unter Beweis gestellt.
Quelle: sh:z/Flensburger Tageblatt/Text und Fotos: Wilhelm van de Loo vom 31.10.2008

Ergebnisse KPS - 2008

1.  160 P.  Rolf Hartmeyer, Eggebek, Hegering IX   Ayk vom Graven Stein 
2.  155 P  Asmus Thomsen, Stoltebül, lHegering I   Carry vom Griebensee 
3.  154 P.  Frank Bock, Linnau, Hegering VIII   Honvéd von Kisspuszta 
4.  153 P.  Kay Ulrich, Osterby, Hegering XI   Wenja vom Liether Moor 
5.  150 P.  Thomas Lorenzen, Großsolt, Hegering X   Cyla II von der Wurth 
6.  148 P.  Peter Suder, Hegering II   Cora vom Hassgrund 
7.  147 P.  Mia Krüger, Hegering V   Lotta vom Tauteich 
8.  142 P.  Sybille Petersen, Grünholz, Hegering III   Yola vom Treß-See 
9.  97 P.  Brigitte Richter, Ausackerholz, Hegering IV   Heksehulens Aron 

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Bringtreueprüfung im Revier Janneby

Am 02,03,2008 fand in den Revieren Janneby, Jörl, Eggebek u. Jerrishoe des Hgr IX unter Federführung des Verbandes Deutsch Drahthaar eine Bringtreueprüfung statt.
Suchenleitung hatte der Hundeobmann des Hgr IX Heinrich Koch u. als weitere Richter sind erschienen Mark Bardtke sowie Dörte Thomsen.
Gemeldet u. erschienen sind 9 Gespanne davon 7 Gespanne aus Hgr IX, 1 Gespann aus dem Hgr VII u. 1 Gespann aus dem Hgr X . Bestanden davon haben 5 Gespanne.
Anzumerken ist noch das die Btr erst von der Pudelpointer Landesgruppe SH ausgeschrieben wurde aber dann wegen einem Versäumnis der Landesgruppenführung nicht anerkannt worden wäre!
Deshalb möchte ich mich noch mal bei der Deutsch Drahthaar Landesgruppe SH u. besonders bei ihrem Vorsitzenden Kurt Maart bedanken denn ohne seine absolut unbürokratische Zusage in letzter Minute hätte diese Btr in unserer Kreisgruppe nicht stattfinden können !
Voraussichtlich wird am Sonntag den 01,03,2009 die nächste Btr im Hgr IX stattfinden.

Text u. Bilder
Heinrich Koch, Hundeobmann u. Jugendobmann Hgr IX

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Leistungsvergleich der Jagdhunde 2007

Siegergespann des Vorjahres verteidigte den ersten Platz

Nicht Spezialistentum war gefragt, sondern allgemeine jagdliche Eignung. Beim diesjährigen Leistungsvergleich der Jagdhunde in der Kreisjägerschaft Flensburg unter Leitung von Hundeobfrau Waltraud Stoll aus Quern stand der vielseitig einsetzbare Gebrauchshund im Vordergrund.

In den Revieren Barg und Schwensby in der Gemeinde Sörup sowie am Südensee mussten die acht angetretenen Gespanne aus Führerin oder Führer und Hund einen umfangreichen Aufgabenkatalog bewältigen, der sich eng an die Erfordernisse im jagdlichen Alltag hielt. Er bestand aus einer Kaninchenschleppe, Wasserarbeit im Schilf mit Auffinden und Bringen einer Ente sowie einer Verloren-Suche und Apportieren über ein Hindernis. Geprüft wurden weiterhin die Leinenführigkeit und das Folgen „frei bei Fuß“, in beiden Fällen unter Umgehen von Hindernissen. Zum Schluss stand das Verhalten während der Jagd auf dem Prüfstand. Trotz vollen Jagdbetriebes mit Rufen, Schießen und Hornsignalen durften sich die Hunde nicht von der Stelle bewegen.

Grundlage für ein erfolgreiches Abschneiden bei einer solchen Prüfung sind der absolute Gehorsam des Hundes und ein gut aufeinander eingespieltes Gespann. Sieger an diesem Tag und Gewinner des Kreispokals war, wie im Vorjahr, Nicolai Magnussen aus Steinberg vom Hegering III mit seiner Deutsch Drahthaar-Hündin Elfie vom Lorenzenhof mit 160 Punkten. Ihnen folgten auf den nächsten Plätzen Asmus Thomsen aus Stoltebüll (HR II) mit der Kleiner Münsterländer-Hündin Kerrie vom Griebensee (152 Punkte) und Mark Bardtke aus Jörl (HR IX) mit der Weimaraner-Hünding Bella vom Fuchsberg (151 Punkte).

(Wilh. van de Loo)

Kreispokalsuche 2007 Ergebnisse

Bei der Kreispokalsuche 2007 am 27.10.2007 in und um Schwensby wurden folgende Ergebnisse erzielt:

1. HR III Nicolai Magnussen DD H Elfie v. Lorenzenhof 160 P.
2. HR II Asmus Thomsen KlM H Kerrie v. Griebensee 152 P.
3. HR IX Mark Bardtke W H Bella v. Fuchsberg 151 P.
4. HR I Carsten Boysen DD H Donna 151 P.
5. HR IV Claus-Peter Petersen KlM R Zaro v. Tress-See 142 P.
6. HR VIII Volker Petersen DD H Grit v.d. lichten Tanne 129 P.
7. HR VI Margitta Thamm GS Attila Magic of Elegance 113 P.
8. HR V Brigitte Richter DD R Heksehulens Aron 87 P.

Bilderbogen Kreispokalsuche 2007

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Erste- Hilfe-Seminar für Hunde

Am 14.06.2007 lud die Kreisjägerschaft Flensburg in den Räumen des Bilschauer Schießstandes zu einem Erste-Hilfe-Seminar unter der Leitung der Tierärztinnen von der Kleintierklinik Steinbergkirche, Frau Dr. Harting-Harms und Frau Dr. Christiansen, ein.
In Theorie und Praxis wurde den 14 Teilnehmern in einem 2 stündigen Vortrag die Erstversorgung am Unfallort dargestellt.

Themenbereiche waren unter anderen:
Erkennen von Schocksymptomen, Herz-, Kreislaufversagen, Stabilisierung am Unfallort gegebenenfalls Beatmung oder Herzdruckmassage. Erstversorgung mit Verbänden bei Verletzungen von Brüchen, Schnitt- u. Bißwunden sowie Augenverletzungen. Was tun bei Vergiftungen, Verschlucken von Fremdkörpern, Magendrehungen, Epilepsie, Eklamsie usw.

Dank zweier sehr geduldiger und schon praxiserfahrener Hunde bekamen alle Teilnehmer die Gelegenheit Verbände an Pfoten und Ohren anzulegen, als auch das Ertasten von wichtigen Puls- und Herzbereichen zu üben.

Im Anschluss an den Diavortrag bot sich die Möglichkeit Fragen zu den verschiedensten Erkrankungen der Hunde zu stellen.

Margitta Thamm (Hundeobfrau des Hegering VI) und Waltraud Stoll (Kreishundeobfrau der Kreisjägerschaft Flensburg) bedankten sich im Namen aller Teilnehmer für diesen interessanten und lehrreichen Abend.

(Margitta Thamm), KJS-Flensburg