Ein Schultag im Wald
Am 16. Juli waren Kai und Sabine Ulrich, beide Jäger im Hegering Medelby, mit Schulkindern der zweiten Klasse der Grundschule Medelby im Schulwald.
Bei sonnigem Wetter lernten die Kinder einige Grundregeln über das Verhalten im Wald. Anschließend ging es los zu einer Schnitzeljagd durch den Wald. Die Schüler sollten dabei Präparate heimischer Wildtiere suchen und benennen. Die meisten Tiere wurden sofort gefunden, erkannt und richtig benannt.
Zwischendurch gab es viele Erzählungen von den Schülern über eigene Erlebnisse mit Tieren in der Natur von zu Hause und von Urlaubsreisen.
Während der Schnitzeljagd haben wir am Wegesrand eine Stelle gefunden, an der vor kurzem ein Greifvogel eine Taube erbeutet hat. Wir Jäger nennen diese Stelle eine Rupfung.
Beim gemeinsamen Frühstück auf der Lichtung wurden zu den gefundenen Tieren noch die wichtigsten Merkmale erklärt und viele Fragen beantwortet.
Zum Schluß gab es einige Hinweise zum Verhalten mit Zecken.
Es hat allen Beteiligten sichtlich viel Spaß gemacht.
Wir freuen uns auf nächstes Jahr.
Kai & Sabine Ulrich
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Nistkastenbau
Die 4. Klasse der Grundschule Jörl baute Nistkästen
Bereits seit 11 Jahren organisieren die Jäger aus dem Jörler Raum die Aktion „Nistkastenbau“ in der 4. Klasse der Grundschule Jörl. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Kinder für Vorgänge in der Natur zu sensibilisieren, indem sie „ihren Nistkasten“ während der Brutzeit zu beobachten.
In diesem Jahr war es die Firma „De Hansen´s“, die das Material nicht nur gespendet, sondern es auch gleich zugeschnitten hat. So kamen die 27 Schülerinnen und Schüler mit gespannter Erwartung morgens zur Schule, denn sie hatten alle zumindest einen Hammer mitgebracht. Hans Peter Nissen erklärte den 11 Mädchen und 13 Jungen den Arbeitsablauf und demonstrierte das Arbeitsergebnis an Hand eines fertigen Modells. Dann wurden die „Zutaten“ verteilt und los ging es mit dem Hämmern und Nageln unter fachkundige Anleitung der 11 Jäger aus dem Jörler Raum. Auch die Klassenlehrerin Frau Junta Vogel half, wo es Probleme gab.
Beim Zusammensetzen nun galt es, die einzelnen Teile richtig miteinander zu verbinden. Dabei zeigten die Schüler unterschiedlich handwerkliches Geschick. Dass dabei das Einschlagen eines Nagels nicht so einfach ist, war eine wesentliche Erfahrung. So mancher krumme Nagel musste wieder herausgezogen werden. Zum Schluss hatte dann jedes Kind seinen Nistkasten fertig gestellt und durfte ihn mit nach Hause nehmen.
Abschließend wurde zunächst besprochen, welche Tiere so einen Nistkasten nutzen. Das Flugloch ist so groß, dass sowohl Kohlmeisen als auch Spatzen hindurchschlüpfen können. Manchmal überwintern auch Mäuse in den Kästen oder Hornissen bauen darin ihr Nest. Weiter erklärte Hans Peter Nissen den aufmerksam zuhörenden Kindern, dass die Nistkästen im Baum oder an der Hauswand so aufgehängt werden sollten, dass das Flugloch möglichst in Richtung der aufgehenden Sonne zeigt. Auch müssen die Nistkästen regelmäßig im zeitigen Frühjahr gereinigt werden, deshalb wurde das vordere Holz mit dem Flugloch beweglich angebracht und nur mit einem kleinen Nagel gesichert. Damit die Vögel einen besseren Halt finden, muss das Holz rau und ungehobelt bleiben und sollte nicht gestrichen werden.
1. Foto:
Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Grundschule Jörl mit ihrer Klassenlehrerin Junta Vogel und Jäger der zugehörigen Gemeinden
2. Konzentriertes Arbeiten
3. Auch die Klassenlehrerin Frau Junta Vogel hilft eifrig beim Nistkastenbau
Alle Texte und Bilder von Christa Thordsen
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Naturerlebnis im Rupeler Bauernwald
„Sehen, Riechen, Fühlen, ein Naturerlebnis mit allen Sinnen“, so bezeichnete die Leiterin des Kindergartens in Jörl Frauke Hansen den Besuch im Rupeler Wald
Das Angebot der Jäger aus dem Jörler Raum, den Kindern die Natur zu erschließen, wird immer gerne angenommen. In diesem Jahr war es Heinrich Koch, Vater eines Kindergarten-Kindes, der jeweils eine Kindergartengruppe in den Bauernwald einlud, in dem ihm ein Grundstück selbst gehört. Ausgerüstet in „grünem Rock“ und mit seinem Pudelpointer Asko an der Seite begrüßte er die Erzieherinnen, Eltern und Kinder am Waldesrand. In waldgerechter Kleindung und mit einem gesunden Frühstück im Rucksack ging es in den Wald, um die Besonderheiten dieses Erlebnisraumes zu erforschen. Es war schön für die Kinder, durch den Wald zu laufen, den Vögeln zu lauschen und auf umgestürzte Bäume zu klettern. Sie konnten viele Kleintiere bestaunen, Schnecken zählen und ausprobieren, wie tief die Pfützen sind, aus toten Ästen ein „Haus“ für Tiere bauen, einen schweren Ast schleppen und totes Getier finden, durch das Fernglas schauen oder den Hund streicheln. Das alles sind Eindrücke, die Kinder nachhaltig beschäftigen, denn ein Wald will erforscht werden. Das Interesse seitens der Jäger ist es, den Kindern den Umgang mit der Natur spielerisch erfahren zu lassen.
Christa Thordsen
Foto: Eine Gruppe des Kindergartens Kleinjörl im Rupeler Bauernwald
Alle Texte und Bilder von Christa Thordsen
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Natur- und Jagdausstellung - Jagdhütte HGR IV
Die Natur- und Jagdausstellung darin ist nicht nur für Feriengäste sondern ist für Gruppen mit Voranmeldung gerne zu besichtigen.
Terminabsprache unter: c.petersen@kjs-flensburg.de
Was gibt es hier interessantes zu sehen?
In der Hütte sind heimische Tiere zu sehen, also Tiere die in unserer Umgebung leben und die man nicht selbstverständlich kennt.
Eine Führung für Schüler, Kinder oder auch Erwachsenen-Gruppen ist kostenlos, wobei Spenden immer gerne gesehen sind, Durch die eingehenden Spenden wird nicht nur der Bestand von über 100 Präparaten erweitert, sondern auch die Hütte in Stand gehalten.
Wie ist die Natur- und Jagdhütte entstanden?
Als Herr H. Johansen starb und seine gesammelten Tierpräparate inklusive großer Eiersammlung dem Hegering IV vererbte, landeten die wertvollen Tiere in Kartons auf dem Boden. Als im Jahr 2002 Cord Petersen zum Jugendvertreter gewählt wurde, entstand die Idee eine Hütte für diese Präparate zu bauen. Gesagt getan, ein Jahr später konnte die Natur- und Jagdhütte eingeweiht werden. Sie entstand hauptsächlich durch Spendengelder der Reviere des Hegering IV, vieler Privatspenden sowie einigen Präparatspenden. Diese werden auch immer noch gerne genommen, um der Allgemeinbildung vieler beizutragen.
Seit dem entstehen der Hütte waren viele Kindergartengruppen und Schüler da um sich über die einheimische Tierwelt zu informieren. Es ist erstaunlich wie viele Tiere noch unbekannt sind und wie viel manche Kinder nach einer Führung gelernt haben.
Aber auch Erwachsene sind herzlich willkommen, zum einen an den Tagen der offenen Tür, die während der Hauptsaison stattfinden und zum anderen auch gerne als geschlossene Gruppen in Einzelveranstaltungen. Im letzten Jahr waren schon Feuerwehrgruppen, Parteitreffen und der Naturschutzverein zu besuch.
Wie meldet man sich an?
Da alle Personen die die Führung machen können das Ehrenamtlich machen, ist es immer empfehlenswert einen Termin per E-Mail abzumachen.
einige Bilder der Natur- und Jagdausstellung
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Jugendarbeit in den Schulen
Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat sich der Obmann für Jugendarbeit der KJS –Flensburg Hans Bernhold besonders zum Ziel gemacht. Seine Zielgruppe findet er naturgemäß in den Schulen. Die Bereitschaft, mit einem Vertreter der Jägerschaft zusammenzuarbeiten, ist jedoch im allgemeinen eher zögerlich. Umso größer ist der Erfolg einzuschätzen, den Bernhold durch seine Aktion im November erzielt hat. In einem Gespräch konnte er den Rektor der Fruerlund-Schule in Flensburgt überzeugen, dass er einen wertvollen Beitrag für den Heimat- und Sachkundeunterricht leisten könne. Vier Wochen lang stand danach ein Klassenraum zur Verfügung, wo Bernhold ca. 100 Präparate der heimischen Tierwelt aufstellen konnte und zunächst für die dortige Schule Unterricht hielt. Nach einem großen positiven Artikel im Flensburger Tageblatt kamen aber auch Anfragen von Schulen im näheren Einzugsbereich. Insgesamt 34 verschiedene Klassen nahmen das Angebot wahr, bei dem Hans Bernhold durch Kräfte aus der KJS unterstützt wurde. In vielen Gesprächen mit den Lehrkräften konnten Vorbehalte abgebaut werden.
In einem abschließenden Resümee der Schulleitung der Fruerlund-Schule kam zum Ausdruck, dass sich für die „Stadtkinder eine Tür geöffnet“ habe, die ihnen einen Blick in „eine den meisten unbekannte Welt“ ermöglicht habe. Der Rektor hat um eine Wiederholung dieser Aktion im Jahr 2008 gebeten. Aus zwei weiteren Schulen liegen ebenfalls entsprechende Wünsche vor. Mit der Unterstützung durch Kräfte der dortigen Hegeringe wird Hans Bernhold diesen Wünschen entsprechen.
KJS-Flensburg (Volkmar Gronau)








